Grundlagen zur Feuerwehrhistorik und Feuerwehrmuseen

Die Erforschung der eigenen Kultur und Geschichte, sowie der Erhalt von Kulturgut für spätere Generationen,
ist ein wichtiges Ziel und Anliegen aller Länder der Erde. Neben den staatlichen Stellen haben sich insbesondere
die Feuerwehrorganisationen dieses Ziel zur Aufgabe gemacht.

Weltweit ist es die internationale Feuerwehrorganisation CTIF, in Deutschland hat die VFDB ein eigenes
Referat Brandschutzgeschichte gebildet und auch der Deutsche Feuerwehrverband setzt sich für diese Zielstellung ein.
Dazu haben viele Landes- und Kreisfeuerwehrverbände Fachwarte für Feuerfwehrhistorik berufen, die auf diesem Gebiet
die Feuerwehren beraten und unterstützen sollen.

Viele aktive Feuerwehrhistoriker haben große Sammlungen geschaffen und damit die Grundlage für etwa 30 Feuerwehrmuseen
und Schausammlungen in Deutschland gelegt. Die Feuerwehrmuseen untereinander sind in der AGFM
( Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehrmuseen in Deutschland ) organisiert.

Ein Feuerwehrmuseum ist danach international wie folgt definiert:
Das Museum ist eine nicht gewinnbringende ständige Einrichtung im Dienste der Gesellschaft und ihrer Entwicklung,
die für die Öffentlichkeit zugänglich ist und materielle Belege des Menschen und seiner Umwelt zum Zwecke des Studiums,
der Erziehung und der Freude erwirbt, erhält, erforscht, vermittelt und ausstellt. Damit ist der Name Feuerwehrmuseum
ein Qualitätsbegriff. Es ist eine spezielle Institution, die über Epochen hinweg und überregional zielbewusst Realien sammelt,
diese sachkundig verwaltet und daraus mit wissenschaftlichen Methoden die technische Entwicklung und humanistische
Aufgabe der Feuerwehren erforscht und darstellt.


Dieser Aufgabe haben wir uns gestellt und werden sie für heute und die späteren Generationen in dem
Internationalen Feuerwehrmuseum Schwerin (IFM) umsetzten.